In unserer sich stetig verändernden Welt bedarf es einer neuen Form der Zusammenarbeit. Globalisierung, Digitalisierung und neue Technologien stellen Organisationen vor große strukturelle und kulturelle Herausforderungen. Klassisch hierarchische Organisationsmodelle werden der Schnelllebigkeit oft nicht mehr gerecht.

 

Extraordinary things begin to happen when we dare to bring all of who we are to work.

Dreiklang – Ganzheit, Sinn & Zweck, Selbstmanagement

New Work ist – nach Frédéric Laloux – ein holistischer Ansatz, in dem Ganzheit, Sinn & Zweck sowie Selbstmanagement gleichermaßen integriert und berücksichtigt werden.

New Work basiert auf dem Fundament der Ganzheit. Das bedeutet, dass MitarbeiterInnen mit ihrer ganzen Persönlichkeit in unterschiedlichen Rollen auf Augenhöhe in der Organisation bzw. im Team agieren können – mit allen individuellen Fähigkeiten, Stärken und auch Schwächen. Potenziale können so besser entfaltet, kreative Lösungsprozesse angestoßen und Aufgaben effektiver und freudvoller erledigt werden. Denn unterschiedliche Sicht- bzw. Denkweisen sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor und Herausforderungen können somit kollaborativ und effektiv gelöst werden.

Vertrauen ist dabei die Basis für die Zusammenarbeit – sowohl in Teams als auch zwischen Führungskräften und MitarbeiterInnen. Denn durch die Veränderung in der Kollaboration ist auch ein Wandel im Führungsverständnis notwendig.

Das Handeln in der Organisation wird an dem gemeinsamen Sinn & Zweck ausgerichtet. Der übergeordnete Sinn & Zweck ist größer als die Mission oder Vision zu verstehen und beantwortet die Frage: „Warum tun wir das?“ Die gemeinsame Arbeit am großen Ganzen schafft Verbundenheit im Team und erhöht die Wir- und Wirkkraft.

New Work baut auf Selbstmanagement und die aktive Partizipation aller Beteiligten. Denn durch das stetige Einbringen und Übernehmen von Verantwortung sowie selbstorganisiertes Agieren in unterschiedlichen Rollen entsteht „Ownership“. Außerdem wird durch das co-kreative Entwickeln, gemeinschaftliche Gestalten und agile Arbeiten etwas wesentlich Größeres erschaffen, als die Summe der Einzelteile.

Die Vorteile von eindeutig definierten Rollen und strukturierten Prozessen wie z.B. Meetingformaten sind im Kontext der Selbstorganisation zu betrachten.

Zudem werden die Rollen mit jenen Personen besetzt, die das dafür benötigte Know-How und Fähigkeiten besitzen und daher die besten Entscheidungen schnell und flexibel treffen können. Langwierigen Entscheidungsprozessen und Kompromissen wird mit dem ‘safe enough to try-Ansatz’ entgegengewirkt. Das Credo lautet: „Durch den nächsten kleinen Schritt schnell Verbesserungen umsetzen“. Dieser inkrementelle Ansatz geht zudem mit den Werten bzw. dem Vorgehen der Agilität, einem klar definierten Ziel schnell näher zu kommen, einher.

Unser Verständnis

New Work greift in wissensintensiven Teams, Organisationen und Umwelten. Dies benötigt ein echtes Commitment zu der neuen Art der Zusammenarbeit, um zu einer wahren Erfolgsgeschichte zu werden und SystemveränderInnen, QuerdenkerInnen und Menschen, die Bestehendes neu denken, Raum zur Potentialentfaltung zu geben.

Um New Work in einer Organisation nachhaltig zu etablieren, bedarf es deshalb eines ganzheitlichen Verständnisses des Kontextes sowie der Prozesse, die bereits im Unternehmen vorhanden sind. Genauso ist es dabei essenziell die Unternehmenskultur zu berücksichtigen, um darauf abgestimmt New Work im Arbeitsalltag zu verankern.

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Jürgen Leitner

Partner

  • Digital Process and Service
  • Agile Methoden
  • Organisationsentwicklung

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Liliana Simon

Project Manager

  • Selbstorganisation, New Work
  • DevOps
  • Enterprise Architecture Management

M. +43 676 439 20 72
lsimon@efs.at / www.efs.consulting

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