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06.10.2026

Business Transformation Management: Transformationen ganzheitlich steuern

Transformation ist mehr als die Modernisierung von Systemen: Strategie, Prozesse, Daten, Technologie und Menschen müssen gemeinsam weiterentwickelt werden. Ohne klares Zielbild drohen bestehende Komplexität und Abhängigkeiten bestehen zu bleiben. SAP Business Transformation Management (SAP BTM) verbindet Prozess- und Systemarchitektur und schafft Transparenz über Ist-Zustand, Zielbild und notwendige Veränderungen. In diesem Insight erfahren Sie, wie SAP BTM und Transformation Architecture zusammenspielen und welche Rolle SAP Signavio, SAP LeanIX, WalkMe und SAP BTP auf dem Weg vom Ist-Zustand zur nachhaltigen Transformation übernehmen.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze  

  • SAP Business Transformation Management (SAP BTM) ist ein ganzheitlicher Ansatz, um Unternehmenstransformationen über Prozesse, Enterprise Architecture und Digital Adoption hinweg zu planen,zu steuern und zu kontrollieren. 
  • SAP Signavio, SAP LeanIX und WalkMe unterstützen dabei Prozessoptimierung, Enterprise Architecture Management und die Verankerung neuer Technologien im Arbeitsalltag. 
  • Transformation Architecture verbindet Strategie, Prozesse und IT zu einem gemeinsamen Zielbild und schafft die Grundlage für eine priorisierte Transformation Roadmap. 
  • SAP BTP ergänzt die Transformation technologisch und unterstützt Integration, Erweiterungen und Automatisierung. 
  • Ziel ist eine nachhaltige Transformationsfähigkeit: JedeTransformation wird nicht als einmalige Migration, sondern als kontinuierliche Verbesserung von Business & IT verstanden. 
  • Von der Strategie zur Architektur. Von der Architektur zur Transformation. Von der Transformation zum messbaren Business Value. 

 

Warum SAP-Transformation heute mehr als eine IT-Transformation ist

Wer bei einer SAP-Transformation nur Systeme modernisiert, greift zu kurz. Mit SAP S/4HANA, der Cloud, dem Clean Core und neuen Technologien verändern sich gleichzeitig Prozesse, Daten, Rollen und die gesamte Applikationslandschaft. Ohne gemeinsames Zielbild drohen bestehende Komplexität und Abhängigkeiten lediglich in die neue Systemwelt übertragen zu werden. Entscheidend ist daher, Business und IT vom zukünftigen Zielbild aus gemeinsam zu denken. Genau hier greifen Business Transformation Management und Transformation Architecture ineinander.

Was ist SAP Business Transformation Management (SAP BTM)?

SAP Business Transformation Management (kurz SAP BTM) bezeichnet einen ganzheitlichen Ansatz zur Planung, Umsetzung und Steuerung unternehmensweiter Transformationen. Dabei werden Strategie, Prozesse, Technologie und die Menschen in der Organisation gemeinsam betrachtet. SAP beschreibt Business Transformation Management entsprechend als Unterstützung für Organisationen, um unternehmensweite Transformationsinitiativen zu planen, auszuführen und zu steuern.

Dabei handelt es sich nicht um ein weiteres ERP-System und auch nicht um ein einzelnes Softwareprodukt. Im Mittelpunkt steht vielmehr das Zusammenspiel spezialisierter Lösungen, die unterschiedliche Dimensionen einer Transformation transparent und steuerbar machen.

Das SAP-BTM-Portfolio konzentriert sich aktuell insbesondere auf drei Bereiche:

  1. Process Intelligence
  2. Enterprise Architecture
  3. Digital Adoption

SAP führt dafür vor allem SAP Signavio, SAP LeanIX und WalkMe zusammen.

Die dahinterliegende Logik ist für erfolgreiche Transformationen entscheidend: Verstehen, wie das Unternehmen heute funktioniert. Definieren, wie es künftig funktionieren soll. Veränderungen strukturiert umsetzen und sicherstellen, dass sie im Arbeitsalltag tatsächlich ankommen.

Damit verschiebt sich die Perspektive von einzelnen Technologieprojekten hin zu einem integrierten Transformationsmanagement.

Von einzelnen Transformationsprojekten zum ganzheitlichen Transformationsmanagement

Klassische Transformationsprogramme sind häufig projektorientiert organisiert: Ein neues ERP-System wird eingeführt, Prozesse werden harmonisiert oder eine bestehende Anwendung wird abgelöst.

Jedes dieser Projekte kann für sich sinnvoll sein. Schwieriger wird es jedoch, wenn mehrere Initiativen gleichzeitig auf dieselben Prozesse, Business Capabilities, Daten oder Anwendungen einwirken.

Ein ganzheitliches Business Transformation Management betrachtet deshalb nicht nur ein einzelnes Projekt, sondern die Zusammenhänge zwischen strategischem Zielbild und operativer Umsetzung.

Im Kern müssen dabei mehrere Ebenen miteinander verbunden werden:

Strategie und Business-Ziele
↓
Business Capabilities
↓
Geschäftsprozesse
↓
Enterprise & Application Architecture
↓
Daten und Technologie
↓
Transformationsinitiativen
↓
Adoption und organisatorische Verankerung

SAP verfolgt mit seinem BTM-Portfolio eine vergleichbare integrierte Perspektive: SAP LeanIX adressiert die Unternehmensarchitektur, SAP Signavio die Geschäftsprozesse und WalkMe die digitale Adoption. SAP beschreibt ihr Zusammenspiel als Verbindung von strategischer Planung über technische Umsetzung bis hin zur tatsächlichen Nutzung der Veränderungen.

Für Unternehmen entsteht dadurch eine wichtige Voraussetzung: Transparenz darüber, was verändert werden muss, warum diese Veränderung erforderlich ist, was das beste Zielbild istund welche Abhängigkeiten bei der Umsetzung berücksichtigt werden müssen.

 

Die Kernbestandteile von SAP Business Transformation Management

Eine erfolgreiche Business Transformation betrifft mehrere Ebenen eines Unternehmens gleichzeitig. Genau deshalb kombiniert SAP innerhalb seines BTM-Portfolios spezialisierte Lösungen zu einer Transformation Toolchain, anstatt sämtliche Anforderungen über ein einzelnes System abzubilden.

SAP Signavio: Prozesse verstehen und gezielt transformieren

SAP Signavio adressiert die Prozessebene der Transformation. Die Lösung unterstützt Unternehmen dabei, bestehende Geschäftsprozesse transparent zu machen, deren tatsächliche Ausführung bis auf Livedatenebene zu analysieren, Potenziale für Verbesserungen zu erkennen und diese umzusetzen.

Für die Transformation ist diese Perspektive wesentlich: Bevor Unternehmen Prozesse in eine neue Systemlandschaft übertragen, sollte Klarheit darüber bestehen, welche Prozesse tatsächlich Wert schaffen, wo Standardisierung sinnvoll ist und welche gewachsenen Strukturen nicht unverändert in die Zielarchitektur übernommen werden sollten.

SAP LeanIX: Enterprise Architecture als Grundlage für fundierte Entscheidungen

SAP LeanIX ergänzt die Prozessperspektive um das Enterprise Architecture Management (EAM). Im Fokus stehen dabei die Unternehmens- und IT-Architektur sowie insbesondere die bestehenden Anwendungen und deren Zusammenhänge.

SAP beschreibt LeanIX als Lösung, mit der Unternehmen Transparenz über ihre Systemlandschaft herstellen, Komplexität managen und zukünftige Transformationen mithilfe miteinander verbundener Enterprise-Architecture-Daten planen können.

Das ist insbesondere für umfangreiche Transformationen relevant. Historisch gewachsene Applikationslandschaften führen häufig zu Überschneidungen, Abhängigkeiten und technologischer Komplexität. Eine strukturierte Architekturperspektive hilft dabei, den Ist-Zustand nicht nur zu dokumentieren, sondern daraus Entscheidungen für die zukünftige Landschaft abzuleiten.

Welche Anwendungen werden künftig benötigt? Welche können konsolidiert oder abgelöst werden? Welche Business Capabilities werden durch welche Systeme unterstützt? Und welche Abhängigkeiten entstehen daraus für die Transformation?

Diese Fragen verbinden Enterprise Architecture unmittelbar mit der Transformation Roadmap.

WalkMe: Transformation bei den Anwender:innen verankern

Eine technisch erfolgreiche Implementierung ist noch keine erfolgreich verankerte Transformation. Neue Prozesse und Systeme erzeugen erst dann nachhaltigen Nutzen, wenn sie im Arbeitsalltag tatsächlich verstanden und angewendet werden.

Hier setzt WalkMe mit dem Fokus auf Digital Adoption und Digital Change an. SAP beschreibt WalkMe als Plattform, die Anwender:innen innerhalb digitaler Workflows unterstützt und Unternehmen dabei hilft, Veränderungen in der Nutzung von Technologien zu begleiten.

Damit ergänzt WalkMe die Architektur- und Prozessperspektive um einen entscheidenden Faktor: den Menschen innerhalb der Transformation.

Die Logik dahinter ist einfach: Eine optimierte Zielarchitektur und harmonisierte Prozesse schaffen nur dann Business Value, wenn neue Lösungen und Arbeitsweisen auch tatsächlich angenommen und genutzt werden. Und dabei wird die Governance & Compliance einer Organisation kontinuierlich eingehalten. Keine Abweichungen.

SAP BTP: Das technologische Fundament im SAP-Ökosystem

Die SAP Business Technology Platform (BTP) ist von den drei zentralen BTM-Lösungen abzugrenzen. Sie adressiert nicht dieselbe Managementdimension wie SAP Signavio, SAP LeanIX oder WalkMe, sondern bildet im breiteren SAP-Portfolio die Plattform für Integration, Erweiterungen und Automatisierung. Ein weiterer Teil der digitalen Toolchain.

Für eine ganzheitliche Transformation ist diese technologische Ebene sehr wichtig: Während Business Transformation Management Transparenz über Prozesse, Architektur und Adoption schafft, muss die daraus entwickelte Zielarchitektur technologisch umgesetzt und bestehende sowie neue Anwendungen miteinander verbunden werden.

Damit lassen sich zwei Perspektiven klar auseinanderhalten:

  • SAP BTM hilft, die Transformation transparent zu machen und ganzheitlich zu steuern.
  • SAP BTP schafft technologische Voraussetzungen für Integration, Erweiterung und Automatisierung innerhalb der SAP-Landschaft.

Diese Trennung ist wichtig, um Transformation Architecture nicht mit der reinen Technologiearchitektur gleichzusetzen.

 

Transformation Architecture als Fundament jeder Transformation

Eine digitaleTransformation verändert nicht nur Systeme. Sie wirkt sich auf Prozesse, Anwendungen, Daten, Organisation und Arbeitsweisen aus. Transformation Architecture bringt diese Abhängigkeiten auf einen gemeinsamen Layer und verbindet die Unternehmensstrategie mit der konkreten Umsetzung.

Das Ziel: Klarheit darüber schaffen, wo das Unternehmen heute steht, wie die zukünftige Business- und IT-Landschaft aussehen soll und welche Veränderungen dafür notwendig sind.

Transformation Architecture verbindet People, Prozesse, Applikationen und Daten und schafft so die Grundlage für kontinuierliche Veränderung. Der Zyklus aus „Fast Time to Insight“ und „Fast time to Adapt“ verdeutlicht: Transformation bedeutet, Erkenntnisse laufend in konkrete Anpassungen zu übersetzen.

Was bedeutet Transformation Architecture?

Transformation Architecture beschreibt den Weg vom Ist-Zustand zu einem definierten Zielbild. Während Enterprise Architecture Transparenz über bestehende Strukturen und Zusammenhänge schafft, richtet Transformation Architecture den Blick gezielt auf deren Veränderung.

Im Mittelpunkt stehen drei einfache Fragen:

  • Wo stehen wir heute? Welche Prozesse, Anwendungen und Abhängigkeiten bestehen?
  • Wo wollen wir hin? Welche Business Capabilities, Prozesse und Technologien benötigen wir künftig? Was ist unsere beste Zielarchitektur?
  • Wie kommen wir dorthin? Welche Veränderungen sind notwendig und in welcher Reihenfolge sollten sie umgesetzt werden?

Transformation Architecture ist dabei kein zusätzliches SAP-Tool, sondern die methodische Klammer, die Business-, Prozess- und Technologieentscheidungen auf ein gemeinsames Transformationsziel ausrichtet.

Vom Ist-Zustand zur Target Architecture

Eine erfolgreiche Transformation beginnt nicht mit der Auswahl einer Technologie, sondern mit einem klaren Verständnis von Ausgangssituation und Zielbild.

Die Logik dahinter:

Business Strategy
↓
Business Capabilities
↓
Prozesse & Organisation
↓
Daten & Applikationen
↓
Technologie & Integration
↓
Target Architecture
↓
Transformation Roadmap

So entsteht eine durchgängige Verbindung zwischen strategischem Veränderungsbedarf und konkreter Umsetzung.

Business Capabilities als Ausgangspunkt

Die zentrale Frage lautet zunächst: Was muss das Unternehmen künftig können?

Business Capabilities beschreiben die dafür notwendigen Fähigkeiten unabhängig von einzelnen Systemen. Dadurch lässt sich erkennen, welche Fähigkeiten strategisch relevant sind, wo Weiterentwicklungsbedarf besteht und welche Prozesse oder Anwendungen davon betroffen sind.

Technologieentscheidungen folgen damit den Anforderungen des Business und nicht umgekehrt.

Prozesse End-to-End betrachten

Im nächsten Schritt geht es darum, bestehende Prozesse kritisch zu hinterfragen. SAP Signavio unterstützt dabei, Prozesse transparent zu machen, zu analysieren und Verbesserungspotenziale zu identifizieren.

Die entscheidende Frage sollte dabei nicht lauten: „Wie übertragen wir unseren bestehenden Prozess in das neue System?“ sondern: „Wie sollte der Prozess künftig bestmöglich in unserer neuen Systemarchitektur funktionieren und welche Architektur unterstützt ihn optimal?“

So verhindert die Transformation, dass gewachsene Komplexität lediglich in eine neue Systemlandschaft übertragen wird.

Applikations- und IT-Landschaft transparent machen

Parallel dazu muss klar sein, welche Anwendungen die Prozesse und Business Capabilities unterstützen und welche Abhängigkeiten bestehen. Hier ergänzt SAP LeanIX die Prozessperspektive durch Enterprise Architecture Management.

Relevant sind beispielsweise Fragen wie:

  • Welche Anwendungen werden künftig noch benötigt?
  • Wo bestehen Redundanzen oder kritische Abhängigkeiten?
  • Welche Systeme sollen modernisiert, konsolidiert oder ersetzt werden?

So wird Enterprise Architecture von einer Bestandsaufnahme zur Entscheidungsgrundlage für die Transformation.

Target Architecture: Das Zielbild definieren

Die Target Architecture beschreibt, wie Business und IT künftig zusammenspielen sollen. Sie verbindet Geschäftsziele, Prozesse, Organisation, Daten, Applikationen und Technologie in einem gemeinsamen Zielbild.

Die Entscheidungslogik lautet:

Strategie → Capability → Prozess → Architektur → Technologie

Damit wird nachvollziehbar, warum eine Veränderung notwendig ist und welchen Beitrag sie zum Transformationsziel leistet.

Von der Target Architecture zur Transformation Roadmap

Ein Zielbild allein reicht nicht. Es muss in konkrete und priorisierte Transformationsschritte übersetzt werden.

Nicht jede Veränderung kann gleichzeitig erfolgen: Prozessharmonisierungen können Voraussetzung für Systemkonsolidierungen sein, neue Architekturen zusätzliche Integrationen erfordern und organisatorische Anpassungen wiederum neue Prozesse ermöglichen.

Die Transformation Roadmap beantwortet deshalb die entscheidende Frage:

Was müssen wir wann verändern, um das beste Zielbild Schritt für Schritt zu erreichen?

So wird aus der Target Architecture eine umsetzbare Transformation Roadmap, die Business und Technologie gemeinsam betrachtet.

 

SAP BTM und S/4HANA: Transformation statt reiner Systemmigration

Eine SAP S/4HANA-Transformation bietet die Chance, mehr als nur Technologie zu erneuern. Werden bestehende Prozesse, Erweiterungen und Abhängigkeiten unverändert übernommen, kann auch die Komplexität der alten Landschaft bestehen bleiben.

Deshalb beginnt eine ganzheitliche Transformation früher: beim zukünftigen Geschäftsmodell, den benötigten Business Capabilities, den End-to-End-Prozessen und der angestrebten Target Architecture. SAP führt ERP-Transformation mit einer integrierten Toolchain auch als BTM-Anwendungsbereich.

Bestehende Strukturen hinterfragen

Vor der Umsetzung sollte klar sein, was in die zukünftige Landschaft gehört und was bewusst verändert werden soll. Dazu zählen insbesondere:

  • Prozessvarianten und individuelle Erweiterungen
  • redundante Anwendungen
  • komplexe Schnittstellen
  • SAP- und Non-SAP-Abhängigkeiten
  • organisatorische Sonderlösungen

Die Leitfrage lautet nicht:„Wie übertragen wir unsere heutige Landschaft?“, sondern:„Welche Prozesse und Strukturen brauchen wir künftig? Was ist die beste zukünftige Landschaft?“

So wird S/4HANA vom reinen Migrationsprojekt zum Bestandteil einer umfassenden Business Transformation.

 

Was Unternehmen mit SAP Business Transformation Management erreichen können

SAP BTM schafft die Grundlage, um Prozesse, Architektur und Adoption nicht getrennt, sondern im Zusammenhang zu betrachten. SAP selbst betont dabei Transparenz über den Ist-Zustand und die Abstimmung von Business, IT und Operations.

Transparenz schaffen

Was muss sich verändern und welche Bereiche sind davon betroffen? Die Verbindung von Prozess- und Architekturdaten macht Abhängigkeiten sichtbar und unterstützt dabei, relevante Handlungsfelder zu identifizieren.

Business und IT auf ein Zielbild ausrichten

Business-Ziele und Technologieentscheidungen sollten derselben Logik folgen:

Business-Ziel → Capability → Prozess → Architektur → Transformationsinitiative

So wird nachvollziehbar, welche technologische Veränderung welchen fachlichen Zweck erfüllt.

Transformationsrisiken frühzeitig erkennen

Komplexe Transformationen enthalten zahlreiche Abhängigkeiten zwischen Prozessen, Anwendungen, Daten und Organisation. Werden diese frühzeitig transparent, können sie bereits in Zielarchitektur und Roadmap berücksichtigt werden.

Kontinuierliche Transformation ermöglichen

Transformation endet nicht mit einem Go-live. Märkte, Technologien und Prozesse entwickeln sich weiter. Entsprechend sollte auch das Transformationsmanagement kontinuierlich angelegt sein.

SAP positioniert BTM aktuell ebenfalls als Basis für kontinuierliche Weiterentwicklung und verbindet sein Portfolio 2026 verstärkt mit einer agent-led Toolchain. Business Transformation Management

 

Von der integrierten Toolchain zur Agent-Led Transformation

Mit AI Agents erweitert sich der Blick auf Business Transformation erneut. SAP positioniert sein BTM-Portfolio aktuell als Bestandteil einer agent-led Toolchain, die Transformation, Cloud-Migration und Modernisierung unterstützen soll.

Damit gewinnt die Verbindung von Prozessen, Enterprise Architecture und Governance zusätzlich an Bedeutung: Unternehmen müssen nicht nur bestehende Systeme und Prozesse verstehen, sondern auch entscheiden, wo AI Agents künftig sinnvoll in die Unternehmenslandschaft eingebunden und gesteuert werden. Auf der anderen Seite muss auch der AI Agent wissen, welche Abläufe er durchsuchen muss, um auf die richtige Datenquelle zu kommen, um dadurch ein besseres Ergebnis zu liefern. Diese Transparenz muss aber erstmal geschaffen werden.

Für die Transformation Architecture entsteht damit eine neue Perspektive: Neben Anwendungen, Daten und Integrationen werden zunehmend auch AI Agents Teil des zukünftigen Zielbilds. Aus Sicht der Transformation Architecture erweitert sich damit das Zielbild: Neben Anwendungen, Daten und Integrationen müssen zunehmend auch AI Agents und deren Governance berücksichtigt werden.

 

Erfolgsfaktoren für SAP Business Transformation Management

Technologie allein macht Transformation nicht erfolgreich. Entscheidend ist, Business-Ziele, Prozesse, Architektur und Umsetzung konsequent miteinander zu verbinden.

Zielbild vor Technologie

Nicht das verfügbare Tool sollte bestimmen, wohin sich das Unternehmen entwickelt. Ausgangspunkt sind strategische Ziele, benötigte Business Capabilities und zukünftige End-to-End-Prozesse. Erst daraus sollte sich der technologische Bedarf ableiten.

Business, Prozesse und Architektur gemeinsam denken

Transformation funktioniert nicht in Silos. Fachliche Anforderungen müssen mit Prozessen, Applikationen, Daten und technologischen Abhängigkeiten verknüpft werden.

Transformation Architecture schafft dafür die gemeinsame Entscheidungsgrundlage.

Standardisierung und Differenzierung bewusst steuern

Nicht jede bestehende Prozessvariante oder individuelle Erweiterung muss Teil der zukünftigen Landschaft bleiben. Gleichzeitig ist maximale Standardisierung nicht immer sinnvoll.

Die entscheidende Frage lautet:

Wo reduziert Standardisierung unnötige Komplexität und wo schafft Differenzierung echten Business Value?

Gerade im Rahmen einer S/4HANA-Transformation hilft diese Perspektive dabei, gewachsene Strukturen bewusst zu hinterfragen, statt sie lediglich technologisch zu erneuern.

 

EFS Consulting Expertise: Von der SAP-Transformation zur nachhaltigen Business Transformation

Eine erfolgreiche Transformation endet nicht mit Target Architecture oder Transformation Roadmap. Entscheidend ist, strategische Entscheidungen in konkrete Veränderungen zu übersetzen, diese in der Organisation zu verankern und ihren Business Value messbar zu machen. Langfristig geht es daher nicht nur darum, eine einzelne SAP-Transformation erfolgreich abzuschließen, sondern Transformation als kontinuierliche Fähigkeit im Unternehmen zu etablieren.

Dafür braucht es einen wiederkehrenden Kreislauf:

1. Verstehen

Transparenz über Prozesse, Business Capabilities, Anwendungen, Daten und Abhängigkeiten schaffen.

2. Transformieren

Ein Zielbild entwickeln, Veränderungen priorisieren und in einer umsetzbaren Transformation Roadmap zusammenführen.

3. Weiterentwickeln

Neue Prozesse und Technologien verankern, ihre Wirkung beobachten und die Architektur entlang neuer Anforderungen kontinuierlich weiterentwickeln.

Damit verschiebt sich die zentrale Frage von:

„Wie schaffen wir dieseTransformation?“ zu: „Wie schaffen wir die Fähigkeit, unser Unternehmen auch künftig strukturiert zu transformieren? Dadurch schaffen wir echte operative Agilität“

Genau darin liegt der langfristige Wert von ganzheitlichem Business Transformation Management.

 

Fazit: SAP-Transformation braucht ein gemeinsames Zielbild

SAP Business Transformation Management verbindet Prozesse, Enterprise Architecture und Digital Adoption. Eine klare Transformation Architecture führt diese Perspektiven in einem gemeinsamen Zielbild zusammen und schafft die Grundlage für  steuerbare und nachhaltige Transformationen.

Understand. Design. Transform. Measure.Continously improve. This is Transformation Architecture by SAP Signavio x LeanIX.

EFS Consulting unterstützt Unternehmen dabei, Business, Prozesse und Technologie ganzheitlich auszurichten und daraus klare Transformationsarchitekturen und umsetzbare Roadmaps zu entwickeln. Sie möchten Ihre Transformationen strategisch und nachhaltig gestalten? Sprechen Sie mit unseren Expert:innen.

FAQs

Was ist SAP Business Transformation Management?

SAP Business Transformation Management (SAP BTM) ist ein ganzheitlicher Ansatz, um unternehmensweite Transformationen über Prozesse, Enterprise Architecture und Digital Adoption hinweg zu planen und zu steuern.

Welche Lösungen gehören zu SAP Business Transformation Management?

Zu den zentralen SAP-BTM-Lösungen zählen SAP Signavio für Prozesse, SAP LeanIX für Enterprise Architecture und WalkMe für Digital Adoption.

Was ist der Unterschied zwischen SAP BTM und SAP BTP?

SAP BTM fokussiert die ganzheitliche Steuerung von Transformationen. SAP BTP bildet die technologische Plattform für Integration, Erweiterungen und Automatisierung.

Was ist der Unterschied zwischen Enterprise Architecture und Transformation Architecture?

Enterprise Architecture schafft Transparenz über Business- und IT-Strukturen. Transformation Architecture fokussiert deren gezielte Weiterentwicklung vom Ist-Zustand zur Zielarchitektur.

Welche Rolle spielt SAP LeanIX im Business Transformation Management?

SAP LeanIX unterstützt das Enterprise Architecture Management und schafft Transparenz über Applikationen, Abhängigkeiten und die zukünftige IT-Landschaft.

Welche Rolle spielt SAP Signavio im Business Transformation Management?

SAP Signavio unterstützt Unternehmen dabei, Geschäftsprozesse zu analysieren, zu modellieren und gezielt zu optimieren.

Welche Rolle übernimmt WalkMe bei einer SAP-Transformation?

WalkMe unterstützt die Digital Adoption und hilft dabei, neue Systeme, Prozesse und digitale Arbeitsweisen im Arbeitsalltag zu verankern.

Wie unterstützt SAP BTM eine S/4HANA-Transformation?

SAP BTM verbindet Prozess-, Architektur- und Adoption-Perspektiven, sodass eine S/4HANA-Transformation über die rein technische Migration hinaus betrachtet werden kann. Somit entsteht kontinuierliche Verbesserung. Kosten einsparen. Neue Umsätze generieren. Mit dieser Architektur bauen Sie die besten KI-Agenten der Zukunft.

Wie unterstützt EFS Consulting Unternehmen bei einer SAP-Transformation?

EFS Consulting verbindet Business, Prozesse, Organisation und IT, um aus strategischen Zielen ein konsistentes Transformationsziel und eine umsetzbare Roadmap abzuleiten.

Unterstützt EFS Consulting bei der Entwicklung einer SAP Transformation Roadmap?

Ja. Zielbild, Transformationsbedarf, Abhängigkeiten und Prioritäten werden strukturiert und in konkrete Transformationsschritte übersetzt.

Betrachtet EFS Consulting nur SAP-Systeme?

Nein. Eine ganzheitliche Transformation berücksichtigt relevante SAP- und Non-SAP-Systeme sowie deren Abhängigkeiten.

Wie startet eine ganzheitliche SAP-Transformation mit EFS Consulting?

Ausgangspunkt sind Transformation Ambition, Ist-Situation und Zielbild. Daraus werden relevante Handlungsfelder, Abhängigkeiten und eine Transformation Roadmap abgeleitet.

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