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01.09.2026

Was macht ein Information Security Consultant: Day in the Life of an InfoSec Consultant

Du hast schon einmal eine verdächtige E-Mail gelöscht, vor dem Akzeptieren von Cookies kurz gezögert oder dich gefragt, warum ein Passwort plötzlich zwölf Zeichen, eine Zahl und ein Sonderzeichen braucht? Dann hattest du bereits mit Information Security zu tun. Was viele nicht wissen: Informationssicherheit geht weit über Firewalls, Passwörter und Programmieren hinaus. Information Security Consultants begleiten Unternehmen dabei, Informationen, Prozesse und Systeme wirksam zu schützen. In diesem Insight erhältst du einen Einblick in das Berufsfeld und den abwechslungsreichen Alltag eines Information Security Consultants.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze 

  • Information Security verbindet Technologie mit Strategie, Organisation, Recht und Kommunikation
  • Information Security Consultants begleiten Unternehmen, Sicherheit im Arbeitsalltag umzusetzen und nicht nur auf dem Papier zu dokumentieren
  • Der Arbeitsalltag umfasst Tätigkeiten wie Analysen und Recherchen, die Aufbereitung und Präsentation bei und für Kundentermine und Durchführung von Workshops
  • Informationssicherheit lebt von vielfältigen Perspektiven. Deshalb finden Menschen mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen und Quereinsteiger:innen ihren Platz im Berufsfeld
  • Steigende Anforderungen an die Sicherheit von Unternehmen erhöhen den Bedarf an qualifizierten Information Security Consultants

 

Was macht ein Information Security Consultant?

Bei Information Security denken viele zuerst an Hackerangriffe, Firewalls und komplizierte Codezeilen. Diese Themen gehören zur digitalen Sicherheit, bilden aber nur einen Teil des gesamten Arbeitsfeldes ab.

Information Security schützt Informationen unabhängig davon, ob sie in einer Cloud gespeichert, auf Papier ausgedruckt, in einem Meeting besprochen oder innerhalb eines Produktionsprozesses genutzt werden.

Information Security Consultants beschäftigen sich deshalb nicht ausschließlich mit Software, Netzwerken oder technischen Angriffen: Sie analysieren Geschäftsprozesse, übersetzen gesetzliche Anforderungen, entwickeln Richtlinien, bewerten Risiken und beraten Unternehmen dabei, Sicherheitsmaßnahmen sinnvoll zu priorisieren.

Dafür braucht es nicht ausschließlich Menschen mit einem technischen Background. Unterschiedliche Fachrichtungen bringen unterschiedliche Sichtweisen auf Risiken, Prozesse und Anforderungen mit.

Informationssicherheit braucht all diese Perspektiven.

Unterschied: Information Security, IT Security, Cybersecurity & Datenschutz

Die Begriffe begegnen einem oft gemeinsam. Die Bereiche arbeiten eng zusammen, setzen jedoch unterschiedliche Schwerpunkte. Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Unterschiede:

Information Security IT Security Cybersecurity Datenschutz
Worum geht es? Schutz von Informationen in jeder Form: digital, analog oder mündlich Schutz von IT-Systemen, Netzwerken, Anwendungen und Geräten Schutz von Informationen, Systemen und Diensten im digitalen und vernetzten Raum

(Teilbereich von Information Security)

Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten
Typisches Ziel Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit sicherstellen Technische Systeme gegen Angriffe, Ausfälle und unbefugte Zugriffe absichern Cyberangriffe verhindern, erkennen und angemessen darauf reagieren Rechte und Privatsphäre betroffener Personen gewährleisten
Beispiele für Aufgaben Risikoanalysen, Richtlinien, ISMS, Audits, Awareness und Notfallvorsorge Schwachstellen-management, Zugriffsschutz, Netzwerksicherheit, Monitoring und Cloud Security Incident Response, Threat Analysis, Security Operations und Cyber Resilience Datenschutzkonzepte, Löschfristen, Folgenabschätzungen, Rechtsgrundlagen und Betroffenenrechte

 

In der Praxis verlaufen die Grenzen nicht immer klar. Information Security Consultants arbeiten deshalb häufig an den Schnittstellen dieser Bereiche und binden bei Bedarf technische, rechtliche oder branchenspezifische Expert:innen ein.

 

Information Security ist heute wichtiger denn je

Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten, vergrößert aber zugleich die Angriffsfläche von Unternehmen. Cloud-Plattformen, mobile Arbeit, vernetzte Produktion, künstliche Intelligenz und digitale Lieferketten schaffen neue Gefahren.

Cyberrisiken nehmen weltweit zu

Informationssicherheit gewinnt zunehmend an Bedeutung. Neben neuen Technologien wachsen auch die Risiken für Unternehmen. Aktuelle Studien zeigen, dass Ransomware (digitale Erpressungssoftware) an 44 Prozent der untersuchten Sicherheitsvorfällen beteiligt war. Gleichzeitig hat sich der Anteil der Sicherheitsvorfälle mit Bezug zu Drittparteien innerhalb eines Jahres von 15 auf 30 Prozent verdoppelt. [1]

Diese Entwicklungen verdeutlichen, dass Unternehmen ihre Sicherheitsmaßnahmen längst nicht mehr nur auf die eigene IT beschränken können. Informationssicherheit umfasst heute ebenso Prozesse, Lieferketten, externe Partner und organisatorische Resilienz eines Unternehmens.

Informationssicherheit ist mehr als Technologie

Ein wesentlicher Bestandteil moderner Informationssicherheit ist der Bereich Information Security Culture & Awareness. Ziel ist es, Mitarbeitende für Sicherheitsrisiken zu sensibilisieren und sie dabei zu unterstützen, sich im Arbeitsalltag sicherheitsbewusst zu verhalten.

Denn technische Schutzmaßnahmen allein reichen nicht aus. Informationssicherheit funktioniert nur dann wirksam, wenn sie von den Menschen im Unternehmen verstanden und gelebt wird.

Regulatorische Anforderungen steigen kontinuierlich

Parallel zu den technischen Herausforderungen steigen die gesetzlichen, regulatorischen und normativen Anforderungen. Unternehmen beschäftigen sich heute unter anderem mit:

Information Security gewinnt damit nicht nur für Unternehmen an Bedeutung, sondern eröffnet auch vielfältige berufliche Entwicklungsmöglichkeiten.

 

Warum der Beruf Information Security Consultant Zukunft hat

Unternehmen investieren zunehmend in Informationssicherheit und suchen Expertinnen und Experten, die technische, organisatorische und regulatorische Anforderungen miteinander verbinden können.

Das spricht für eine Karriere im Bereich Information Security:

  • Cyberangriffe nehmen kontinuierlich zu und erhöhen den Bedarf an Sicherheits-Expertise.
  • Regulatorische Anforderungen wachsen durch NIS-2, CRA, EU AI Act, DORA, UNECE R155 und weitere Standards.
  • Der Fachkräftemangel in der Cyber Security bleibt hoch, wodurch qualifizierte Beraterinnen und Berater stark gefragt sind.
  • Informationssicherheit betrifft nahezu alle Branchen, von Industrie und Automotive bis zu Finanzdienstleistern und dem öffentlichen Sektor.
  • Der Beruf verbindet Technologie, Strategie und Beratung und bietet ein abwechslungsreiches Arbeitsumfeld mit hoher Zukunftsrelevanz.

Kaum ein Feld entwickelt sich derzeit so rasant wie Information Security. Wer heute in diesem Bereich startet, arbeitet an den Herausforderungen von morgen und baut Expertise auf, die branchenübergreifend gefragt ist.

Eine Karriere im Bereich Informationssicherheit bedeutet mehr als die Spezialisierung auf ein hochrelevantes Thema – es ist eine Investition in deine Zukunft. Du arbeitest an Fragestellungen mit unmittelbarer Relevanz für Unternehmen, lernst unterschiedlichste Branchen kennen und entwickelst ein breites Verständnis für technologische und wirtschaftliche Zusammenhänge.

 

Ein typischer Arbeitstag als Information Security Consultant bei EFS Consulting

Information Security ist weit mehr als die Absicherung von IT-Systemen. Entsprechend vielfältig sind auch die Aufgaben und der Arbeitsalltag von Information Security Consultants bei EFS Consulting.

Einen typischen Arbeitstag gibt es nicht. Arbeitsort und Aufgaben richten sich nach Projektphase, Kundensituation und den jeweiligen Zielsetzungen. An manchen Tagen analysieren Consultants regulatorische Anforderungen, erarbeiten Konzepte oder bereiten Präsentationen und Workshops vor. Andere Tage stehen ganz im Zeichen der Zusammenarbeit mit Kund:innen, etwa bei Interviews, Risikoanalysen oder Audit-Terminen vor Ort.

Je nach Projekt wird im Homeoffice, im Wiener Büro oder direkt am Kundenstandort gearbeitet: Kein Tag ist wie der andere – und genau das macht die Tätigkeit so abwechslungsreich!

Aufgabenbereiche als Information Security Consultant

Abhängig von Projekt, Kund:innen und persönlicher Spezialisierung können sehr unterschiedliche Themen im Vordergrund stehen. Eine einzige wiederkehrenden Aufgabe gibt es selten.

Security Frameworks & Standards

Informationssicherheit funktioniert nur dann nachhaltig, wenn sie strukturiert aufgebaut wird. Deshalb unterstützen Information Security Consultants Unternehmen bei der Einführung und Weiterentwicklung von Security Frameworks und Standards wie beispielsweise einem Information Security Management System (ISMS) nach ISO 27001.

Dazu analysieren sie bestehende Prozesse, identifizieren Handlungsfelder und entwickeln passende Maßnahmen, Richtlinien und Sicherheitsprozesse. Ziel ist es, Informationssicherheit langfristig im Unternehmen zu verankern.

Audits & Assessments

Ein ISMS einzuführen ist der erste Schritt. Die eigentliche Frage lautet: Werden die definierten Sicherheitsmaßnahmen im Unternehmensalltag auch wirklich gelebt? Genau das überprüfen Information Security Consultants im Rahmen von Audits und Assessments. Sie begleiten Unternehmen auf dem Weg zur ISO 27001 Zertifizierung, indem sie bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Audits, unterstützen.

Dafür sind sie oft direkt bei Kund:innen vor Ort und prüfen den Ist-Zustand. Liegen vertrauliche Dokumente offen auf Schreibtischen oder wird eine Clean-Desk-Policy eingehalten? Ist der Drucker noch mit dem Standardpasswort „1234“ konfiguriert oder schon mit einem sicheren Passwort geschützt? Und was passiert bei einem Stromausfall: Gibt es für kritische Systeme einen zweiten Generator, damit der Betrieb weiterlaufen kann?

Durch solche Prüfungen werden Schwachstellen sichtbar, bevor sie zum Problem werden. So helfen Information Security Consultant dabei, Sicherheitsrisiken frühzeitig zu erkennen und Sicherheitslücken zu schließen.

Resilient Infrastructure & Business Continuity Management

Was passiert, wenn morgen plötzlich der Strom ausfällt?“ Genau mit solchen Fragen beschäftigen sich Information Security Consultants. Stromausfälle, Cyberangriffe oder Störungen kritischer Infrastrukturen können Unternehmen innerhalb kürzester Zeit lahmlegen. Der großflächige Stromausfall in Spanien im April 2025 hat gezeigt, wie wichtig Vorbereitung, Resilienz und funktionierende Notfallkonzepte sind.

Durch Business Continuity Management (BCM), Krisenvorsorge und resiliente IT- sowie Geschäftsprozesse tragen Information Security Consultants dazu bei, dass kritische Abläufe auch in Ausnahmesituationen aufrechterhalten werden und Unternehmen möglichst schnell wieder handlungsfähig sind.

Weitere Tätigkeitsbereiche

  • Governance, Risk & Compliance: Rollen, Verantwortlichkeiten, Risiken und regulatorische Anforderungen
  • Autonomous Driving & Automotive Cybersecurity Management Systems: Sicherheit vernetzter und automatisierter Fahrzeuge sowie Umsetzung von UNECE R155 und ISO/SAE 21434 
  • Data Management & AI Enablement: sichere Nutzung von Daten und künstlicher Intelligenz
  • Product Security: Sicherheit digitaler und vernetzter Produkte über den gesamten Lebenszyklus
  • Data Protection & Regulation: Schutz personenbezogener Daten und Umsetzung gesetzlicher Datenschutzanforderungen
  • Infosec Culture & Awareness: Förderung eines sicherheitsbewussten Verhaltens durch Schulungen und Awareness-Maßnahmen
  • Cloud & Data Center: Schutz von Cloud-Diensten, Infrastrukturen und kritischen Daten
  • OT & Site Security: Absicherung von Produktionsanlagen, Betriebsstandorten und industriellen Steuerungssystemen
  • Managed Security Services: längerfristige Unterstützung von Unternehmen bei definierten Sicherheitsaufgaben

 

Wie wird man Information Security Consultant?

Für den Einstieg in die Informationssicherheit gibt es viele verschiedene Wege. Klassische Studienrichtungen wie (Wirtschafts-)Informatik, Cyber- und Informationssicherheit oder Ingenieurwissenschaften können dabei eine gute Grundlage sein, sind jedoch keine Voraussetzung.

Gleichzeitig profitiert das Berufsfeld von unterschiedlichen fachlichen Perspektiven. Deshalb finden auch Menschen mit anderen Studien- und Berufshintergründen ihren Weg in die Informationssicherheit. Viele erfolgreiche Information Security Consultants bringen beispielsweise Erfahrungen aus folgenden Bereichen mit:

  • Betriebswirtschaft und Management
  • Rechtswissenschaften und Compliance
  • Datenschutz
  • IT-Infrastruktur oder Systemadministration
  • Qualitäts-, Prozess- oder Risikomanagement
  • Kommunikation und Organisationsentwicklung

Entscheidend sind nicht perfekte Vorkenntnisse, sondern Interesse an Sicherheitsthemen, analytisches Denken, Kommunikationsstärke und die Bereitschaft, kontinuierlich dazuzulernen.

 

Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten bei EFS Consulting

Bei EFS Consulting wächst du Schritt für Schritt in die Rolle als Information Security Consultant hinein. Viele starten bereits während des Studiums als . Mit abgeschlossenem Studium und entsprechender Praxiserfahrung ist jedoch auch der direkte Einstieg als möglich. Der weitere Karriereweg führt typsicherweise über die Rolle des Senior Consultant bis hin zu weiteren Expert:innen- oder Führungsrollen.

Neue Teammitglieder werden von Beginn umfassend begleitet. Für die persönliche Karriereentwicklung steht ein:e Mentor:in zur Seite. Zusätzlich unterstützt ein Buddy den fachlichen Einstieg ins Information-Security-Team und hilft dabei, sich schnell in Themen, Methoden und Projekte einzufinden.

Besonders wichtig: Deine Entwicklung hängt nicht nur von der Anzahl deiner Berufsjahre ab. Durch Mentoring, Weiterbildungen und abwechslungsreiche Projekte kannst du dein Know-how gezielt ausbauen und einen fachlichen Fokus setzen.

Mögliche Spezialisierungen

Mit zunehmender Projekterfahrung können Consultants sich gezielt weiterentwickeln und fachliche Schwerpunkte setzen, beispielsweise in den Bereichen:

  • Governance, Risk & Compliance (GRC)
  • Information Security Management Systems (ISMS)
  • Cloud Security
  • Security Architecture
  • Cyber Resilience
  • Automotive Cybersecurity
  • Datenschutz & Compliance
  • Cyber Awareness & Communications

Diese Spezialisierungen müssen nicht am ersten Arbeitstag feststehen. Sie entwickeln sich häufig über unterschiedliche Projekte und mit wachsender Erfahrung.

Zertifizierung und Weiterbildung

Auch Zertifizierungen gewinnen im Laufe der Karriere an Bedeutung. Häufige Beispiele sind:

  • ISO 27001 Foundation
  • ISO 27001 Lead Implementer
  • ISMS-Auditor

Je nach Spezialisierung können später weitere Zertifizierungen im Bereich Informationssicherheit, Risikomanagement oder Cyber Security sinnvoll sein.

So entsteht eine Karriere, die zu deinen Stärken, Interessen und Zielen passt und nicht umgekehrt.

 

Warum sich Information Security Consultants für EFS Consulting entscheiden

Statt langer Beobachterrolle übernimmst du bereits ab dem ersten Tag Verantwortung, stehst in direktem Kontakt mit Kund:innen und arbeitest mit erfahrenen Expert:innen zusammen. Dabei erhältst du Einblick in die unterschiedlichsten Branchen und behandelst verschiedenste Themen – von ISO 27001 über NIS2 bis hin zu Automotive Cybersecurity. Du arbeitest in einem Team, in dem Wissen aktiv geteilt wird und gestaltest selbst deine individuelle Entwicklung. Denn bei EFS Consulting steht nicht nur deine Expertise, sondern auch deine Persönlichkeit im Mittelpunkt: Real People. Real Business.

EFS Consuting Portrait Foto von Victoria Langejürgen vor einem weißen Hintergrund
Frühe Verantwortung und abwechslungsreiche Projekte fördern nicht nur ein Verständnis für die Vielfalt der Informationssicherheit, sondern helfen auch dabei, eigene Stärken zu erkennen und gezielt weiterzuentwickeln.
Victoria Langejürgen, Senior Consultant

Für wen ist dieser Beruf geeignet?

Information Security ist ein vielfältiges Fachgebiet. Deshalb gibt es nicht das eine ideale Profil. Menschen mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen, Erfahrungen und Stärken können sich erfolgreich in diesem Bereich entwickeln.

Daher gilt: Niemand muss beim Einstieg bereits alles können!

Entscheidend sind vor allem Interesse an Sicherheitsthemen, analytisches Denken, Kommunikationsstärke und die Bereitschaft, sich kontinuierlich in neue Themen einzuarbeiten.

Fachliche Kompetenzen

Je nach Rolle und Spezialisierung können Erfahrungen in folgenden Themenfeldern hilfreich sein:

  • Informationssicherheitsmanagement
  • Risiko- und Prozessmanagement
  • Normen und Frameworks wie ISO/IEC 27001
  • Datenschutz und regulatorische Anforderungen
  • IT- und Cloud-Grundlagen
  • Audit- und Assessmentmethoden
  • Business Continuity Management
  • Data Governance und künstliche Intelligenz
  • Automotive Cybersecurity
  • OT Security

Technisches Wissen kann hilfreich sein, ist aber nicht in jeder Spezialisierung gleichermaßen zentral. In einem Cloud-Security-Projekt steht möglicherweise die technische Architektur stärker im Vordergrund. Bei einem ISMS, regulatorischen Projekt oder Awareness-Programm sind dagegen Prozessverständnis, Kommunikation oder analytisches Arbeiten besonders wichtig.

Persönliche Kompetenzen

Zertifikate oder Studienrichtung entscheiden nicht allein darüber, ob jemand als Information Security Consultant geeignet ist. Bestimmte persönliche Eigenschaften sind jedoch von Vorteil:

  • Problemlösungskompetenz: Du arbeitest gerne an Fragestellungen, für die es keine fertige Musterlösung gibt
  • Analytisches Denken: Du kannst Informationen strukturieren, Zusammenhänge erkennen und Prioritäten ableiten
  • Kommunikationsstärke: Du erklärst komplexe Themen verständlich und hörst unterschiedlichen Stakeholdern aufmerksam zu
  • Präsentationsfähigkeit: Du kannst Ergebnisse klar aufbereiten und vor Kund:innen oder Entscheidungsträger:innen vertreten
  • Strukturierte Arbeitsweise: Du behältst Anforderungen, Maßnahmen und offene Punkte im Blick
  • Neugier und Lernbereitschaft: Du möchtest verstehen, wie neue Technologien, Bedrohungen und Regelwerke funktionieren

Und auch in diesen Bereichen muss man nicht überall gleich stark sein: Manche Consultants arbeiten besonders gerne analytisch, andere moderieren souverän Workshops oder bringen komplexe Inhalte in einer Unterlage verständlich auf den Punkt. EFS Consulting verbindet diese unterschiedlichen Stärken in interdisziplinären Projektteams.

Portraitfoto Dr. Wolfgang Walter, EFS Consulting
Die beste Security-Strategie bleibt wirkungslos, wenn sie von den Menschen im Unternehmen nicht verstanden und gelebt wird. Deshalb suchen wir Persönlichkeiten, die neugierig sind, Verantwortung übernehmen und Informationssicherheit gemeinsam mit anderen gestalten wollen.
Wolfgang Walter, Partner

Fazit: Du bist näher an Information Security, als du denkst

Information Security ist nicht nur für Techniker:innen oder Programmierer:innen. Gefragt sind Menschen, die analysieren, organisieren, kommunizieren, kritisch hinterfragen und bereit sind, Neues zu lernen. Wenn du dich für Sicherheitsthemen interessierst und einen abwechslungsreichen Berufsalltag suchst, entdecke die aktuellen Einstiegsmöglichkeiten bei EFS Consulting.

FAQs

Was macht ein Information Security Consultant?

Information Security Consultants analysieren Sicherheitsrisiken und entwickeln gemeinsam mit Unternehmen geeignete organisatorische, technische und personelle Maßnahmen.

Wie wird man Information Security Consultant?

Ein möglicher Weg führt über Informatik, Wirtschaftsinformatik oder Informationssicherheit. Aber auch ein Quereinstieg aus Wirtschaft, Recht, Naturwissenschaften, Technik oder Prozessmanagement ist gut möglich.

Braucht man für Information Security Consulting ein Informatikstudium?

Nein. Technisches Interesse ist hilfreich, aber je nach Spezialisierung sind auch wirtschaftliches, juristisches, analytisches oder kommunikatives Wissen gefragt.

Ist ein Information Security Consultant das Gleiche wie ein IT Security Consultant?

Die Rollen überschneiden sich. IT Security ist häufig technischer ausgerichtet, während Information Security zusätzlich Prozesse, Menschen, physische Informationen und Governance berücksichtigt.

Ist der Beruf Information Security Consultant rein technisch?

Nein. Der Beruf verbindet Technologie mit Strategie, Organisation, Risikomanagement, Regulatorik und Kommunikation.

Welche Standards und Frameworks sind für Information Security Consultants wichtig?

Häufig relevant sind ISO/IEC 27001, NIST, TISAX, ISO/SAE 21434, ISO 22301 sowie regulatorische Anforderungen wie NIS 2 oder DORA. Die konkrete Relevanz hängt von Branche und Projekt ab.

In welchen Branchen arbeiten Information Security Consultants?

Informationssicherheit ist überall relevant, wo Informationen, digitale Systeme oder kritische Geschäftsprozesse geschützt werden müssen. Dazu gehören unter anderem Industrie, Automotive, Finanzwesen, Energie, Gesundheit, öffentliche Verwaltung und Technologie.

Kann man als Quereinsteiger in die Informationssicherheit wechseln?

Ja. Unterschiedliche fachliche Hintergründe können wertvoll sein. Entscheidend sind Interesse, Lernbereitschaft, analytisches Denken und die Fähigkeit, komplexe Themen verständlich zu bearbeiten.

Ist Homeoffice als Information Security Consultant möglich?

Ja. und flexible Arbeitszeitgestaltung sind Teil des Arbeitsumfelds. Je nach Projekt gehören aber auch Teamtermine im Office oder Workshops beim Kunden zum Berufsalltag.

Quellen

[1] Verizon. (2025). 2025 Data Breach Investigations Report (DBIR). Verizon Business. https://www.verizon.com/business/resources/reports/2025-dbir-data-breach-investigations-report.pdf

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