Automotive Product Compliance | EU

EU-Singapur Freihandelsabkommen

EU-Singapur Freihandelsabkommen tritt in Kraft

Nach langen Verhandlungen ist am 21. November 2019 das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Singapur in Kraft getreten. Durch das Handelsabkommen verpflichten sich beide Parteien zum Abbau von Einfuhrzöllen, um so den gegenseitigen Marktzugang zu erleichtern. So verzichtet Singapur auf Einfuhrbeschränkungen beispielsweise auf alkoholische Getränke und Lebensmittel, dafür eliminiert die EU Zölle auf 80% der aus Singapur eingeführten Waren nach drei oder fünf Jahren.

Das Handelsabkommen betrifft jedoch nicht nur Zölle, sondern auch nicht-tarifäre Handelshemmnisse, so werden diese in Bereichen wie zum Beispiel Kraftfahrzeuge und Fahrzeugteile abgebaut. Wichtig hierbei ist die Klausel, dass Singapur sich verpflichtet, allen Produkten, die eine Typengenehmigung nach EC oder UNECE haben, ohne weitere Tests und ohne weitere Markierung die Einfuhr in das Land zu genehmigen und dort den Vertrieb zu ermöglichen. Die Regelungen werden also gleichgestellt mit nationalen Marktanforderungen. Trotzdem geht das „right to regulate“ der Vertragsparteien nicht verloren, sie können also weitere Sicherheitsstandards aufstellen, wenn es die Sicherheit und die öffentliche Gesundheit erfordern.

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