Automotive Product Compliance | EU

EU-Mercosur Freihandelsabkommen

Einfacherer Marktzugang für europäische Fahrzeuge und deren Teile dank des EU-Mercosur Freihandelsabkommens?

Die europäischen OEMs begrüßten den Abschluss langjähriger (fast 20-jähriger) Verhandlungen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten (Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay) über ein Freihandelsabkommen am 28. Juni 2019. Unter zahlreichen Bestimmungen des Abkommens gibt es eine Reduzierung der Zölle für Autos und deren Teile. Technische Handelshemmnisse (TBTs) sollen ebenfalls reduziert werden: Die Mercosur-Mitglieder haben sich verpflichtet, bestimmte UN ECE Zertifikate und Test Reports als äquivalent mit nationalen Anforderungen zu akzeptieren (Einzelheiten sollten bis Mai 2020 erfolgen). Dies, wenn umgesetzt, sollte die kostspielige Zertifizierungsprozesse der Mercosur-Mitglieder vereinfachen (z. B. die brasilianische INMETRO-Zertifizierung). Das EU-Mercosur Freihandelsabkommen muss jedoch noch von den nationalen Parlamenten der Mercosur-Mitglieder, den europäischen Institutionen (dem Parlament und dem Europäischen Rat) und möglicherweise auch von den EU-Mitgliedstaaten ratifiziert werden – ein Prozess, dessen Abschluss Jahre dauern kann.

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