In agilen Organisationen und agilen Teams sind die enge Zusammenarbeit sowie die Möglichkeit des direkten und raschen Austausches untereinander wichtige Faktoren für erfolgreiches Arbeiten.

Viele Unternehmen haben daher in den letzten Jahren eigene physische Räumlichkeiten in Form von projektspezifischen Meetingräumen geschaffen, die das gemeinsame Arbeiten so angenehm und wirkungsvoll wie möglich gestalten. Fehlt diese räumliche Nähe, stehen Organisationen und Teams mit agiler Arbeitsweise vor großen Herausforderungen. Die spezifischen Werte und Zusammenarbeitsprozesse, die der Agilität zugrunde liegen, erfordern besondere Aufmerksamkeit bei der Überführung in die notwendig gewordene dezentrale Remote-Arbeit.

Besonderes Augenmerk ist dabei auf leitende Werte wie “Vertrauen” und “Teamspirit” zu legen:

Vertrauen

Vertrauen ist die essenzielle Grundlage, um Teamzusammenhalt und Teamspirit zu schaffen und zu fördern. Durch das Vorleben der agilen Werte wird Vertrauen innerhalb des Teams aufgebaut und damit eine positive, gemeinsame Erreichung von Zielen gefördert. Das Entwickeln eines agilen Mindsets schafft Freiräume, um Methoden effektiv zu nutzen und sich aktiv in die gemeinsame Arbeit einbringen zu können. Gerade im Kontext der virtuellen Zusammenarbeit gilt es umso mehr einander zu vertrauen, anstatt zu kontrollieren.

Teamspirit

Ein spürbarer Teamspirit steht in direkter Wechselwirkung mit dem (Vor-)Leben der agilen Werte und dem gestärkten Teamzusammenhalt. Ein sicherer Raum, in dem ein ehrlicher und vertrauensvoller Umgang miteinander möglich ist, lässt das Team gemeinsam wachsen, zusammen lernen und erfolgreich arbeiten. Besonders bei Remote Work gilt es den Teamspirit aktiv zu fördern und bewusst Plattformen für den persönlichen Austausch zu schaffen. Durch soziale Distanz und geringer persönlicher Interaktion geht der Teambezug ansonsten leicht verloren.

Die agilen Werte dienen besonders in der Remote-Arbeit agilen Teams als Orientierung – unabhängig von räumlichen oder technischen Gestaltungs-, und Kooperationsmöglichkeiten.

Unterschiedliche Persönlichkeiten, Beiträge und Stärken in einem Team respektieren und wertschätzen.

  • Ein transparentes Miteinander, eine offene Fehlerkultur sowie Anerkennung der diversen Talente und unterschiedlichen Fähigkeiten fördern den respektvollen Umgang im Team.
  • In der virtuellen Zusammenarbeit trägt der Respekt untereinander zu einem kreativen und gemeinschaftlichen Ergebnis bei.

Mutig sein, zielgerichtet handeln und offen die eigene Meinung teilen.

  • Unabhängig von Hierarchieebenen gilt es eine klare Kommunikation zu etablieren und zu ermutigen, auch kontroverse Themen anzusprechen.
  • In der Remote-Zusammenarbeit ist es wichtig, sich nicht zu scheuen gegenläufige Impulse zu äußern und kreative Ideen einzubringen. Hierfür können auch spezifische Formate, unterstützende IT-Tools und Plattformen dienen.

Alle Bemühungen und Fähigkeiten auf das Gesamtziel und die dafür notwendigen Schritte fokussieren.

  • Eine klare Definition der zu erreichenden Ziele und hierfür benötigten Aufgaben schafft einen konkreten Fokus, führt rasch zu optimalen Ergebnissen und einer effektiven Nutzung der Arbeitszeit.
  • Im Zuge der virtuellen Zusammenarbeit kann der Fokus bei der vermehrten Anzahl an Terminen, etwaigen Ablenkungen von außen und stetig eingehenden E-Mails verloren gehen. Es hilft, sich und innerhalb des Teams täglich den eigenen Fokus verstärkt bewusst zu machen.

Ein Umfeld gestalten, in dem Transparenz und Ehrlichkeit ein sicherer Raum gegeben wird.

  • Rahmenbedingungen werden geschaffen, die offene Kommunikation – sowohl projektbezogener als auch persönlicher Natur – fördern, mit der Absicht voneinander zu lernen, gemeinsam Neues zu wagen und offen für Veränderung zu sein.
  • Die virtuelle Zusammenarbeit stellt dabei eine Veränderung der bisherigen Arbeitsweise dar, die besonders Offenheit für das Experimentieren mit neuen Formaten, Methoden, Tools und Prozessen verlangt.

Sich für ein Ziel zu verpflichten und engagiert Wege finden, um dieses zu erreichen.

  • Sinn & Zweck sowie der konkrete Mehrwert eines Projekts oder auch der Aufgabe generell wird definiert und kommuniziert. Das Beantworten der Frage „Warum engagiere ich mich hier?“ ist ein enormer intrinsischer Motivationsfaktor.
  • Das Erreichen dieses Ziels bildet auch in der virtuellen Arbeitswelt den Leitstern für das tägliche Handeln, unterstützt das fokussierte und zeiteffiziente Arbeiten und motiviert, auch Herausforderungen auf diesem Weg zu überwinden.

Mehr Informationen zum Thema Digital Workplace, dem EFS Methodenbaukasten, Tools und weiteren Ansätzen zu Remote-Arbeiten finden Sie hier. Unter Berücksichtigung dieses Wissens, der agilen Werte und einem klaren Rollenverständnis sind auch mehrtägige, große Workshops, wie z.B. ein Program Increment (PI) Planning mit mehr als 100 Personen, kein Problem.

Nehmen Sie für deep-dive Informationen und konkrete Anwendungsszenarien zu Digital Workplace Methoden & Expertise gerne unverbindlich Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Für weitere Informationen kontaktieren Sie: Jürgen Leitner | Partner EFS Consulting | jleitner@efs.at | M. +43 6764392038

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